Presseerklärungen

Europas Plan gegen den Krebs

Anlässlich des Weltkrebstages 2021 hat die Europäische Kommission "Europas Plan gegen den Krebs" - eine der wichtigsten gesundheitspolitischen Prioritäten der Kommission von der Leyen und eine tragende Säule einer starken europäischen Gesundheitsunion vorgestellt.

Gestützt auf neue Technologien, Forschung und Innovation gibt der Plan ein neues EU-Konzept für Krebsprävention, -behandlung und -versorgung vor. Er umfasst den gesamten Krankheitspfad, von der Prävention bis hin zur Förderung der Lebensqualität von Krebskranken und -überlebenden. Der Fokus liegt dabei auf Maßnahmen, bei denen die EU den größten Mehrwert erbringen kann. Weitere Informationen dazu sind auf der Website der Europäischen Kommission gegen Krebs zu finden.


Krebskranke Menschen und deren Angehörige nicht alleine lassen - Finanzierungssituation ambulanter Krebsberatung hat sich verbessert

Mit der Einführung des §65e im SGB V haben Krebsberatungsstellen seit 2020 die Möglichkeit, eine Teilförderung durch die GKV/PKV zu beantragen, und im Jahr 2021 wurde die Förderung von 40 % auf 80 % noch einmal verbessert. Die Bundesarbeitsgemeinschaft für ambulante psychosoziale Krebsberatung hat zu den Fördergrundsätzen eine Stellungnahme veröffentlicht.

Stellungnahme der BAK e. V.



Der Reinhold-Schwarz-Förderpreis für Psychoonkologie für das Jahr 2020 wurde zu gleichen Teilen an zwei Preisträgerinnen vergeben, die in ihren Arbeiten die psychische Gesundheit Krebsüberlebender und die Folgen krebsbedingter finanzieller Einbußen untersucht haben. Frau Dr. Sara Lena Lückmann vom Institut für Medizinische Epidemiologie, Biometrie und Informatik der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg erhielt die Auszeichnung für ihre Arbeit " Coping mechanisms für financial toxicity: a qualitative study of Cancer patients' experiences in Germany" und Frau Dr. Mareike Ernst (Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Mainz) für "What's past is prologue: Recalled parenting styles are associated with childhood Cancer survivors' mental Health Outcomes more than 25 years after diagnosis".

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PSO-Nachwuchspreis und Posterpreise 2019

Auf der 18. Jahrestagung der PSO in Düsseldorf erhielt Annekathrin Sender (Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie der Universität Leipzig) den Nachwuchswissenschaftlerpreis der PSO. Der Preis würdigt die Publikation "Unmet supportive care Needs in Young adult Cancer patients: associations and changes over time. Results from the AYA-Leipzig Study", die im Journal of Cancer Survivorship veröffentlicht wurde.
 
Posterpreise:
1. Anneke Ullrich (Hamburg): "Manchmal sind wir das Bollwerk" - Erfahrungen von Versorgenden mit komplexen Familiensystemen in der Hospiz- und Palliativversorgung.
2. Daniela Bodschwinna (Ulm): Überprüfung der Durchführbarkeit und Akzeptanz eines psycho-onkologischen Online-Trainings für Partner*innen von Menschen mit einer Krebserkrankung (PartnerCARE): ein Zwischenbericht.
3. Josefine Fischer-Jacobs (Hannover): Einflussfaktoren auf psychischen Distress bei Personen mit hereditären Tumordispositionssyndrom und ihren Angehörigen - GemeinsamGEN.



PSO-Nachwuchspreis 2018 und Posterpreise in München verliehen

Tim J. Hartung aus der Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie der Universität Leipzig hat im Rahmen der 17. Jahrestagung in München den mit 500 Euro dotierten Nachwuchspreis der PSO erhalten. Gewürdigt wurde die Arbeit "The Hospital Anxiety and Depression Scale (HADS) and the 9-item Patient Health Questionnaire (PHQ-9) as screening instruments for depression in patients with cancer", die in der Zeitschrift Cancer veröffentlicht wurde.

Es wurden folgende Posterpreise verliehen:

  1. Norbert Gelse (Ulm) et al.: Unterstützung von Patienten durch individuelle Ressourcenaktivierung: Ein psychoonkologisches Kurzzeitprogramm für Tageskliniken.
  2. Anja Böhm (Berlin) et al.: Wie beeinflusst die Tumorkachexie das Beziehungserleben von Patienten und ihren Partnern?
  3. Ernst Peter Richter (Dresden) et al.: Quality of life of German stem cell donors - a prospective analysis.
Die Posterpreise sind mit 300 Euro, 200 Euro bzw. 100 Euro dotiert.



Reinhold-Schwarz-Förderpreis für Psychoonkologie 2018 - Studie zu Online-Programm zur Stressreduktion ausgezeichnet

Im Rahmen der 17. Jahrestagung der PSO wurde der Reinhold-Schwarz-Förderpreis an die Psychologin Astrid Grossert-Leugger (Basel) verliehen. Die Preisträgerin erhielt die mit 2.500 Euro dotierte Auszeichnung für ihre Arbeit zum Thema "Web-based Stress Management for Newly Diagnosed Patients with Cancer (STREAM): A Randomized, Wait-List Controlled Intervention Study".

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Reinhold-Schwarz-Förderpreis 2016

Der mit 3.000 Euro dotierte Reinhold Schwarz-Förderpreis für Psychoonkologie 2016 wurde am 08.10.16 in Hannover im Rahmen der 15. Jahrestagung der PSO an Marco Warth, Dipl.-Psych., Musiktherapeut M. A., verliehen. Seine Arbeit hat das Thema "Trajectories of terminally ill patients' cardiovascular Response to receptive Music therapy in palliative care".

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Dr. phil. Thomas Krattenmacher, Dipl.-Psych., erhielt am 07.10.15 in Berlin den mit 3.000 Euro dotierten Reinhold-Schwarz-Förderpreis für Psychoonkologie 2015 für seine Arbeit zum Thema "Untersuchungen zur psychosozialen Anpassung von Kindern in Familien mit einem krebskranken Elternteil". Die Preisverleihung erfolgte auf der 14. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Psychoonkologie der Deutschen Krebsgesellschaft.



Reinhold-Schwarz-Förderpreis für Psychoonkologie 2015 geht nach Kiel

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Preisträgerin Reinhold-Schwarz-Förderpreis für Psychoonkologie 2014

Frau Dr. rer. medic. Lena Ansmann, M. Sc., wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medizinsoziologie, Versorgungsforschung und Rehabilitationswissenschaft der Universität Köln, erhält am 17.12.14 in Heidelberg den mit 3.000 Euro dotierten Reinhold-Schwarz-Förderpreis für Psychoonkologie 2014. Ihre kumulative Dissertationsschrift zum Thema "Die Arzt-Patient-Interaktion und der Kontext Krankenhaus - Untersuchungen zu sozialer Unterstützung durch Ärzte in der Versorgung von Brustkrebspatienten" wurde von den Gutachtern ausgewählt, weil sie sich durch einen hohen Innovationsgrad, eine wissenschaftlich gründliche und sorgfältige Ausarbeiten sowie eine hohe Relevanz für die Versorgung von Krebspatienten auszeichnet.

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